Għajnsielem

Sobald Sie im Mġarr-Hafen einlaufen, während Sie noch an Bord der Fähre sind, werden Sie einige der einladenden Wahrzeichen des Hafenortes Għajnsielem auf dem Hügel bemerken: Lourdes-Kapelle mit ihrem steilen Kirchturm und Heiligtum Unserer Lieben Frau von Lourdes, Fort Chambrai dominiert die Klippen auf der linken Seite und, weiter entfernt, der hoch aufragenden Glockenturm der Għajnsielem-Pfarrkirche.

Der Name Għajnsielem bedeutet „eine friedliche Quelle“ und stammt von der Quelle, um die im Jahre 1700 der Großmeister Perellos eine Arkade mit öffentlichen Waschbecken und Süßwasserspendern bauen ließ.

Ein Besuch in Għajnsielem sollte mit dem Mġarr-Hafen und dem Fischerdorf beginnen, gefolgt von dem Besuch der kleinen Kirche Unserer Lieben Frau von Lourdes, von wo aus Sie besonders bei Sonnenuntergang einen schönen Blick auf den Hafen haben.

Das Fort Chambrai des 18. Jahrhunderts sollte Gozo‘s Valletta werden, es kam aber nie so weit. Von außerhalb der Mauern bietet es einen atemberaubenden Blick auf Gozos südliche Klippen, die Xatt l-Ahmar-Bucht und dem Norden des Comino-Kanals. Eine kurvenreiche Straße führt hinunter zur Xatt l’Ahmar Bucht und Mġarr, wo man schöne Spaziergänge entlang der Klippen machen kann.

In der Mitte des Dorfes steht die majestätische Pfarrkirche, mit einem Altarraum in lombardisch-gothischem-Stil, die Unserer Lieben Frau von Loreto geweiht ist. Ebenfalls in der Nähe ist die alte Pfarrkirche und die mysteriöse „Pjazza tad-Dehra“ (Platz der Erscheinung), wo dem Glauben nach, die Mutter Gottes mit Anglu Grech, einem einheimischen Hirten, sprach.

Ein Besuch des alten Franziskanerklosters und der Kirche des heiligen Antonius von Padua lohnen sich auch und die Gegend um das Kloster ist wunderbar ruhig und gesegnet mit einem herrlichem Blick über den Gozo-Kanal – besonders schön in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang.

Zugänglich für Personen mit Behinderung.